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Unsere Mitarbeiter und Auszubildende sowie zooundco24.de verfassen regelmäßig interessante Berichte zu den Bereichen.
Lassen Sie sich inspirieren, informieren und erfahren Sie mehr über Ihren kleinen oder großen Liebling:

Vogel, Nager, Hund, Katze, Aquaristik
, Terraristik und Teich

Im Bereich der rechten Seite können sie unsere Tiersteckbriefe einsehen, die Ihnen eine wertvolle Unterstützung
u. a. in Bezug auf die Bedürfnisse der Tiere, deren Lebensweise und maximale Größe bieten. Darüber hinaus
finden Sie nützliche Informationen zur Planung/Einrichtung des notwendigen Lebensraumes Ihres Tieres.
Tiersteckbriefe Nager
 

Macht zu viel Licht Hamster & Co. krank?
Quelle: zooundco24.de

Abnehmen mit weniger Licht? Ist das mehr als eine neue Modediät?

Speckt damit nur Ihr Geldbeutel ab oder unterstützen Sie damit aktiv die Gesundheit von Meerschweinchen und Farbmäusen? Wir sind den Fragen nachgegangen …

Depressive Hamster durch Dämmerlicht?

Ja!
Die Wissenschaftler Tracy Bedrosian und Randy Nelson von der Ohio State University haben Hamster – bekanntermaßen nachtaktive Tiere – für ihr Experiment in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde für acht Wochen in einem gewöhnlichen Hell-Dunkel-Rhythmus gehalten: 16 Stunden helles Licht, anschließend acht Stunden Dunkelheit.

Bei der zweiten Gruppe herrschte hingegen jede Nacht schwaches Dämmerlicht. „Wir haben die Hamster nicht mit einem grellen Licht beleuchtet, sondern eine schwache Beleuchtung verwendet, wie sie viele Menschen jede Nacht erfahren“, sagt Nelson. Die Lichtstärke sei etwa mit dem Flimmern eines eingeschalteten Fernsehers in einem dunklen Raum zu vergleichen.

Anschließend prüften die Wissenschaftler unter anderem, wie viel Zuckerwasser die Hamster tranken. Das gilt als Indiz für ihre geistige Gesundheit: Tiere mit depressiven Störungen sind wenig interessiert an der flüssigen Süßigkeit, während gesunde Hamster kaum genug davon bekommen können.

Ergebnis: Hamster, die während der Nacht einem schwachen Lichtschein ausgesetzt waren, weisen deutlich häufiger Symptome einer Depression auf.

(Quelle: Zoofachtrend 01/2011)


Macht Licht Mäuse dick?

Ja! Eine schwache, aber konstante Beleuchtung in der Nacht lässt Mäuse (nacht- und tagaktiv) schneller dick werden, selbst wenn sie sich normal ernähren und bewegen. Diesen Zusammenhang haben US-Forscher um Laura Fonken von der Ohio State University (Columbus/USA) jetzt in einer achtwöchigen Studie mit Mäusen nachgewiesen. Dafür setzten sie eine Gruppe der Nager dem normalen Tag-Nacht-Rhythmus aus (16 Stunden Licht, 8 Stunden Dunkelheit). Der anderen Gruppe „gönnten“ sie nachts ein schwaches Dämmerlicht, wie es in Haushalten von Industrieländern meist üblich ist.

Erklärung: Der Energiehaushalt des Körpers wird unter anderem von der inneren Uhr gesteuert, deren Kommandozentrale in einer Hirnregion namens Suprachiasmatischer Nukleus, kurz SCN, beheimatet ist. Dieses Kontrollzentrum stimmt seine Aktivitäten direkt auf das Lichtniveau der Umgebung ab, da es an die lichtsensitiven Zellen des Auges gekoppelt ist. Von ihm abhängig arbeitet der Stoffwechsel, der für den Energiegewinn und -verbrauch zuständig ist, ebenfalls im Tag-und-Nacht-Rhythmus. Die Folgen einer Störung dieses Programms können erheblich sein.

Die Dämmerlicht-Mäuse nahmen rund die Hälfte an Körpergewicht mehr zu als ihre Artgenossen. Zudem konnten sie ihren Blutzuckerspiegel nicht mehr so gut regulieren, was als Vorstufe von Diabetes gilt. Sie hatten die eigentlichen Ruhezeiten zum Futtern genutzt – für den programmierten Stoffwechsel eben die falsche Zeit.

Quellen: wissenschaft.de, Laura Fonken (Ohio State University, Columbus) et al.: PNAS, doi: 10.1073/pnas.1008734107, dapd/wissenschaft.de – Ilka Lehnen-Beyel
 
         

Goldhamster auf Trab halten
Quelle: zooundco24.de

Quirlig und intelligent sind sie, die niedlichen Goldhamster. Vor allem aber bewegungsfreudig, stammen sie doch aus Steppen- und Wüstengebieten. Dort müssen sie auf der Suche nach Essbarem oft weite Strecken zurücklegen. Solche Marathonläufe auf den kurzen Beinchen wären ohne gute Kondition nicht möglich. Um diesen Bewegungsdrang Ihrer Sportskanone zu befriedigen, können Sie das gemeinsame Zuhause ganz einfach in ein Goldhamster-Paradies verwandeln …
Den kleinen Nagern ist ein abwechslungsreiches Revier sehr wichtig, sie wollen gefordert und beschäftigt werden. Bewegung, Spiel, Schlaf und Futtern sind natürliche Feinde der Langeweile und für die Gesundheit der Zwerge ganz wichtig. Unabdingbar sind ein ausreichend großes Kleintierheim mit artgerechten „Fitnessgeräten“ und der tägliche Auslauf in der Wohnung.

Abenteuerland Hamsterheim

Ein Hamsterheim mit mehreren Ebenen ist ideal für viele Kletter- und Versteckmöglichkeiten. Ihnen gibt es außerdem die Gelegenheit, Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und sich als Innenarchitekt immer wieder auszutoben. Ob Laufrad, Spielturm, Tunnel, verschachtelte Holzburgen, komplette Spielplätze mit Schaukeln und Hangeln oder Korktunnel – entdecken Sie unendlich viele spannende Nagerwelten in Ihrem ZOO & Co. Fachmarkt. Auch für die Freiluftsaison finden Sie bei uns viele verschiedene Freilaufgehege. Ihr Goldhamster wird begeistert sein und aufblühen.


Safari in der Wohnung

Die Wohnung seines Halters bedeutet für den Goldhamster die Welt. Eine Safari ist sozusagen eine Weltreise und der absolute Höhepunkt in seinem Alltag. Allerdings sollte der Kleine die Tour nicht unbeaufsichtigt antreten. So können Sie schnell eingreifen, wenn er sich unbedarft in große Gefahr begibt, z. B. droht, in einer Spalte klemmen zu bleiben oder elektrische Kabel anzuknabbern.

Die Knabberleidenschaft kann auch für Ihre Möbel zur Gefahr werden. Bieten Sie Ihrem Liebling lieber artgerechte Knabbereien aus Ihrem ZOO & Co. Fachmarkt an. Es gibt jede Menge Leckereien, die nicht nur schmecken, sondern Ihren Freund auch über Stunden hinweg beschäftigen.

Damit trainiert er gleichzeitig seine Geschicklichkeit und hat gar keine Zeit für Langeweile. Sehen Sie die „Welt“ mit den Augen Ihres Goldhamsters und lassen Sie sich von unserem Angebot inspirieren! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
 
         
 

Sprachkurs Kaninchen – Deutsch
Quelle: zooundco24.de

Niedliche Fellknäuel mit langen Ohren, großen Knopfaugen und einfach zum Knuddeln. So begeistern Kaninchen ihre künftigen Halter. Aber lassen Sie sich nicht täuschen: Die beliebten Haustiere haben es faustdick hinter ihren Löffeln – sie faszinieren in ihrem neuen Zuhause mit einer riesigen Bandbreite an spannenden Verhaltensmustern. Wussten Sie zum Beispiel, dass Kaninchen wahre Top-Tänzer sind?

Im Englischen als „Binky-Dance“ bekannt, zeigen die Tiere vor allem beim regelmäßigen Freilauf mit aufgeregtem Herumgehopse, wildem Kopfschütteln samt fliegenden Ohren und seitlichem Pfotenkicken ihre pure Lebensfreude. Und stecken damit mühelos ihr Publikum an. Dass sich Ihr Untermieter absolut wohl und sicher fühlt, zeigt er auch, indem er sich entspannt auf die Seite oder sogar den Rücken rollt und alle Viere von sich streckt, die Hinterläufe fast gerade nach hinten gelegt. Fürs Kraulen bedanken sich manche Kaninchen, indem sie leise mit den Zähnen knirschen – ist dies ungewöhnlich laut, kann es aber auch ein Zeichen von Schmerz sein, genauso wie ein schriller Schrei.

Lampe, Löffel und Spiegel

Was sollte der Körpersprachenkünstler eher zur Kommunikation einsetzen als seine Markenzeichen, Löffel, Lampe (Schwanz) und Spiegel (Nase)? Richtet er die Ohren nach vorne während er seinen Schwanz nach unten hält, ist er neugierig. Auch beim Schnüffeln ist er sehr aufmerksam. Eine aufgerichtete Lampe bei angelegten Ohren, teils mit Grummeln und stampfenden Hinterpfoten, heißt dagegen: „Ich bin gereizt, bleib auf Abstand!“ Das Zwicken mit den Zähnen ist nicht immer ein Zeichen von Angriff. Es kann auch liebevoll gemeint sein, genauso wie das eifrige Abschlecken seines Menschen. Durch das Reiben an Gegenständen und an ihrem Menschen setzen sie Duftmarken und markieren ihr Revier.

Streicheleinheiten erwünscht!

Stupst Sie Ihr Freund mit seinem Köpfchen an, sucht er Aufmerksamkeit und zeigt, dass er Sie dufte findet. Je nach Situation kann dies aber auch ein Anlehnungsbedürfnis aus Unsicherheit oder Furcht anzeigen. Auch ein ängstliches Ducken signalisiert dies und geht oft einer Flucht ins Versteck voraus. Eine weitere Variante der Verunsicherung: Ohren seitwärts drehen und angespannt die nächsten Momente abwarten. Bei Gefahr stellen sich Kaninchen übrigens sehr überzeugend tot ... Regloses, steifes Zusammenkauern deutet auf Schmerzen hin. Beobachten Sie das Tier genau und suchen Sie gegebenenfalls einen Tierarzt auf.

ZOO & Co. Tipp

Als intelligente Lebewesen brauchen Kaninchen viel Beschäftigung: Schauen Sie mal in Ihrem ZOO & Co. Fachmarkt vorbei und lassen Sie sich inspirieren. Snackballs, Tunnel, Kauartikel und mehr sorgen für viel Abwechslung. Kaninchen lassen sich durch Belohnung relativ leicht erziehen: Gesunde Leckerli und mehr finden Sie ebenfalls bei uns – und Fachliteratur über Ihren Liebling und seine „Macken“.


Aus einer unserer Filialen in Magdeburg
 
         
 

Von Löwen, Zwergen und Kaninchen
Quelle: zooundco24.de

Kleine, hochstehende Ohren, eine buschige Mähne um den runden Kopf, ansonsten eher kurzes Fell – nein, die Rede ist nicht von einem stattlichen Löwen, sondern von einem Zwergkaninchen, genauer gesagt einem Löwenkopfkaninchen. Die kleinen Zwerge verdanken ihren Namen der langen Haarpracht am niedlichen Kopf, haben ansonsten aber nichts mit der majestätischen Raubkatze zu tun.

Das Löwenkopfkaninchen, auch Löwenkopf-Zwergkaninchen oder Löwenmähnenkaninchen genannt, ist durch Zuchtauslese bei den Farbenzwergen, Zwergkaninchen mit kleinen Ohren und eher kurzem, aber sehr weichem Fell, entstanden. Bei einigen Tieren wachsen auch an den Flanken lange Haare. Vor allem aber die Mähne am Kopf lässt diesen größer wirken, wodurch das Zwergkaninchen sehr niedlich aussieht. Der wilde Haarschopf ist aber kein Grund für den Einsatz eines Hobbyfriseurs: Die strubbelige Löwenmähne ist pflegeleicht, weil sie kaum verfilzt.

Die Haltung der Löwenkopfkaninchen unterscheidet sich nicht von der anderer Zwergkaninchen: Die Wuschel lieben die Gesellschaft ihresgleichen und sollten daher mindestens zu zweit gehalten werden. Am besten funktioniert das, wenn zwei Jungtiere oder Geschwister gemeinsam aufwachsen. Bei zwei männlichen Tieren, Rammler genannt, funktioniert die WG nur, wenn sie im Alter von etwa fünf Monaten kastriert wurden. Zickenterror ist dagegen meist angesagt, wenn zwei Häsinnen gemeinsam wohnen. Daher ist es besser, Häsin und Rammler zu vergesellschaften, aber nur, wenn das Männchen kastriert ist. Kaninchen sind wahre „Sportfans“, sie hoppeln gerne herum und brauchen dafür entsprechend Platz. Ein Käfig für zwei Kaninchen sollte daher mindestens 60 cm breit, 120 cm lang und 50 cm hoch sein. Auch die Löwenköpfe brauchen einen Unterschlupf, sprich ein Kaninchenhäuschen, gefüllte Trink- und Futterbehälter sowie eine Kaninchentoilette.

 


Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung müssen vermieden werden. Die Kaninchen können im Freien gehalten werden, wenn einiges beachtet wird: Das kleine Grundstück der tierischen Untermieter sollte zum Beispiel zur Hälfte im Schatten stehen und nicht mit Chemikalien belastet sein. Der Boden des Häuschens sollte isoliert sein, um gegen Kälte zu schützen, und das Außengehege muss gegen Feinde wie Hunde und Raubvögel abgesichert sein. Bedenken Sie, dass Kaninchen leidenschaftlich gerne graben und seien sie vor „Fluchttunneln“ auf der Hut. Über weitere Details und den Speisezettel Ihrer flauschigen Freunde berät Sie gern das Team Ihres ZOO & Co. Fachmarkts. Neben saftigem Grün freuen sich auch die „Löwen“ über Vitaminbomben wie Karotten und Süßes wie Brombeeren. Spezielle Nagerhölzer helfen bei der Abnutzung der nachwachsenden Zähne.

Gezielt gezüchtet werden die Löwenköpfe erst seit wenigen Jahren. Daher unterscheiden sich die Tiere einzelner Würfe in ihrem Aussehen noch sehr. Grund für den Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter, die „Löwen“ noch nicht als eigenständige Rasse zu führen. „Wird auf absehbare Zeit nicht als Rasse anerkannt; es fehlen verbindliche Rassemerkmale und getrennte Farbenschläge“, begründet der Zentralverband seine Zurückhaltung.

Für Fans der niedlichen Zwergkaninchen ist das bei Weitem kein Grund, auf deren putzige Gesellschaft zu verzichten. Sie beschreiben ihre Freunde vor allem als absolut verschmust, ausgeglichen, ruhig, anhänglich und zutraulich – und damit sind die „Löwen“ gerade für Kinder ideale tierische Kumpel.

 
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